Produkte aus Energie

Produkte sind Ideen, die durch Energie in Form gebracht werden. Mit der Energiequantitätskennzahl (EQK) kann unsere co2 -App den kwh preis der Ware und ihren co2 fussabdruck bestimmen. Interessanter Weise lassen sich alle stöhrenden Faktoren aus der Rechnung entfernen, so das es möglich ist durchschnitswerte zu bestimmen, die es erlauben unterschiedliche Produkte mit einander zuvergleichen. Und das geht so.

Was ist eine WARE?

Eine Ware ist eine Idee, die durch Energie in Form gebracht wird. Der Materialist könnte nun einwerfen, dass wir doch Materie energetisch in Form bringen. Doch handelt es sich auch bei der Materie nur um einen Produktionsablauf. Wir zahlen also für die Materie, nebst einem kleinen Obolus für den energetischen Aufwand, der im Grunde genommen benötigt wird, um sie heran zu schaffen.

co2-fussabdruck

Steigt der Goldpreis investieren wir in Minen und zusätzlich werden dann Ressourcen ausgebeutet, die sich vorher nicht gelohnt haben, weil man zu viel Energie hätte hineinstecken müssen, um es aus vielen Tonnen Geröl zu waschen. Hat ein Hersteller Ideen den Produktionsablauf energetisch zu optimieren, kann er die Ware billiger anbieten. Das gilt freilich auch für die Materie, also können wir die Materie für die Betrachtung fallen lassen. Die Mathematiker würden sagen: Sie kürzt sich raus.

Enerie und Waren

Wie der Name Universelles Tauschgut vermuten lässt, ist Geld eben auch eine Variable mit welcher sich energetische Abläufe – allein durch den Preis – optimierten lassen. Die Methode die hier zur Anwendung kommt heißt Projektmanagement. Eine energetische Betrachtungsweise, ist lediglich nur das Durchgreifen auf eine unter der Variable “Geld” liegende Schicht. Energie gibt Materie Form, das Geld ist ein in der Realität gewachsener Mittler, den man wiederum aus der Gleichung nehmen kann. Es liegt also in der Natur der Sache, wenn man durchgreift und beginnt gleich die Energiemengen zu quantifizieren.

Es ist doch mehr als nur eine Metapher, sondern viel eher ein Model, sich Geld als Energiequantifer oder als Energiekredit vorzustellen. Hinzu tritt, dass die Finanzströme – wie der Name schon sagt – tatsächlich energetische Eigenschaften haben. Geld nimmt den Weg des geringsten Widerstandes, es gilt der Energieerhaltungssatz. Ferner ist Geld auch ein energetischer Speicher und wie alle Energie-Speicher-Medien suboptimal.

Energie

Wo fern es keine Preisabsprachen gibt, bemisst sich selbst die Handelsspanne – der scheinbar außerenergetische Obolus von dem Oben die Rede war – an den Möglichkeiten des schlechtesten Herstellers bzw. Marktteilnehmers. Die Besseren machen Gewinn und die Schlechteren fliegen raus. Wenn nicht immer ein Ideen-Geber verloren ginge, bliebe der Kapitalismus auf ewig super effizient. “Gut und schlecht gestalten einander” ein im Taoismus er- und leider auch verkanntes Prinzip*, das in der Westlichen Welt naturgewachsen für die Selbstregulierung des Marktes womöglich den bedeutendsten Moment ausmacht.

*tragischerweise schlossen die Taoisten aus dieser Erkenntnis, dass es nichts bringe nach Besserem zu streben, wenn das Gute von heute, morgen schon wieder schlecht sei. Diese Erkenntnis ist z.B. hinsichtlich der Mehrung von Reichtum nicht einmal falsch, aber die meisten Medaillen haben mindestens zwei Seiten.

Mathematischen Formel der Energiequantität (kwh preis) von Waren

Wenn wir verinnerlicht haben, dass es zwischen Energie und Waren einen direkten Zusammenhang gibt, ist es von der sprachlichen Naturbetrachtung zur mathematischen nur noch ein Kazensprung. Nun benötigen wir nur noch zwei bekannte Werte von denen wir die Energie-quantität ableiten können. Das Bruttoinlandsprodukt gibt den Gesamtwert aller Güter, Waren und Dienstleistungen an, die während eines Jahres innerhalb der Landesgrenzen einer Volkswirtschaft als Endprodukte hergestellt wurden. Der Primärenergieverbrauch eines Landes ist bekannt. In Deutschland er wird Jährlich vom BMWi ermittelt und aufgeschlüsselt nach Energieträgern publiziert. Weil ein Land durch schulden etwas energetisch generiert (zum BIP hinzu tuen kann), was es nicht hat, haben wir uns entschlossen das BIP um die Neuverschuldung zu mindern. Neuverschuldung verschlechtert die Energiequantitäts-kennzahl. Die Energiequantitäts-kennzahl ergibt sich, wenn man also (BIP-Neuverschuldung) eines Landes durch dessen den Primärenergieverbrauch dividiert.

EQ-Score

kwh Preis pro Euro Wirtschaftsgut kwh/€

In Deutschland werden pro Euro Wirtschaftsgut durchschnittlich 1,126010 kwh aufgewendet. Das ist die Energiequantitätskennzahl für Deutschland. Wird ein Preis mit seine EQK multipliziert, ergeben sich die energetischen Einnahmen, die der Hersteller oder Inverkehrbringen für seine Ware erhält. Wer oben noch versucht hat, sich einen Energiekredit vorzustellen, erkennt hier, dass der Euro einen berechenbaren energetischen Wechselkurs hat. Nun ist es ein leichtes durch Euro mal EQK den kwh Preis pro Ware zu bestimmen. InFoodScan ist die erst Umwelt app, die das kann.

co2-fussabdruck von Waren in unsere co2 app ermitteln

co2 fussabdruck

In Deutschland werden pro Euro Wirtschaftsgut durchschnittlich 554g/co2 verbraucht. Den co2-fussabdruck von Waren wird ermittelt, indem man den Warenpreis mal 554g/co2 multipliziert. Dieser Wert kann sicherlich noch verbessert werden, weil die ermittelten Werte letztlich auf Schätzungen beruhen, die teilweise getroffen werden müssen, wenn man unterschiedliche Daten findet, z.B. sind oft moderne Kraftwerke effizienter als alte. Wir sind jedoch außerstande die Kraftwerkstruktur so genau zubeurteilen.

Bei manchen Energieträgern spielt auch die Müllbeseitigung eine Rolle. Bei anderen wird für die Gewinnung viel Gelände bewegt, sodas man schon für die Gewinnung viel energie aufwenden muss. Theoretisch währen diese teuer, leider wird subwentioniert, worauf der Markt die schlechten Energieträger nicht von den besseren unterscheiden kann.

Wenn wir vereinnerlicht haben, dass wir mit Geld auch nur Produkte kaufen können, die durch Energie in Formgebracht werden, werden bald sicherlich auch Ausstiegsentschädigungen eine Rolle spielen. Der Aufwand zur Gewinnung und Endsorgung muss auf addiert werden, weil er die Energieträger hinsichtlich des co2-fussabdruck neben der reinen Verbrennung oder Wandlung zusätzlich ineffizient macht.

CO2-Wettbewerb durch co2-fussabdruck in co2-App

Selbst wenn unser co2-fussabdruck nur von der Primärenergie abgeleitet wird und der sekundäre CO2-Aufwand in unserer co2-App noch nicht berücksichtigt wird, wird sich das Verhältnis in dem die Waren zu einander stehen nicht mehr ändern. Es ist jetzt schon möglich, zu erkennen was gut ist und die guten von den schlechteren Waren zu unterscheiden. Wir bewerten nur wie viel Energie ein Unternehmen für seine Produkte bekommt. Dabei gehen wir sogar über den reinen Fertigungsprozess hinaus. Der CO2 Wettbewerb hat begonnen. Die Technologie ist neu und für Nahrungsmittel in unserer co2-App erst einmal leicht zu verwirklichen. Wenn InFoodScan angenommen wird, wollen wir unsere Ratings auch auf andere Verbrauchsgegenstände ausweiten. Dann spielen sicherlich auch das Herkunftsland und die Lebensdauer der Produkte eine Rolle. Bis dahin liegt sicherlich noch ein hartes Stück Arbeit vor uns. Weil das Gute Energie bedarf, um zu wachsen, unterstütze uns Bitte. Werde Premium Mitglied!

Energie gut